Warum Digitales Marketing Chefsache sein sollte

If you understand it you will be rich, sagt Avinash Kaushik

Stephen Woessner, CEO von Predictive ROI (USA), fragte den Google-Experten für Digitales Marketing, den großartigen Avinash Kaushik, warum Firmeninhaber sich um das Digitale Marketing Ihres Unternehmens besser persönlich kümmern sollten, anstatt die Verantwortung und die Führungsrolle ausschließlich ihrem Marketing-Team oder ihren Verkäufern zu überlassen.

„It’s because if you care about it — and you understand it — then you will be rich. But if you just dump it on someone else’s lap, then you will be poor. That should be incentive enough.“

Das hat unter anderem damit zu tun, dass heute, da digital und online, so viele Daten wie nie zuvor zur Verfügung stehen. Sowohl zur Konkurrenzrecherche als auch zum Verhalten der eigenen Besucher und Kunden. Mit diesen Daten kann das eigene Profil geschärft und Marktchancen oder am Firmenkurs nötige Korrekturen können erkannt werden. Reporting alleine ist aber noch keine Analyse. Im Interview gibt Avinash Kaushik ein paar Tipps dazu.

Leider ist das 30-minütige Video in englisch, auch deutsche Untertitel sind leider Fehlanzeige. Deshalb hier zunächst ein paar frei übersetzte Highlights (über Ergänzungen und Korrekturen freue ich mich):

Warum Sie eine Website aufbauen und warum der Besucher zu Ihnen kommt, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Egal wie schlau Sie es anfangen. …

Der Besucher werde dann schon sagen (nicht direkt natürlich, aber nachvollziehbar z.B. über Analytics), was ihn an der Website und an ihrem Unternehmen stört oder was er vermisst („why it sucks“). Vom Besucher können Sie lernen, wie Sie sich weiterentwickeln können …

30% ist eine gute Basis – wenn Sie eine Bounce Rate von 60% oder mehr haben, können Sie es vergessen …

Oder:

Wenn ich auf eine einsame Insel müsste, was würde ich mitnehmen? Nein, nicht Angelina Jolie, sondern meinen Lieblings-Messwert: „Task Completion“.

„Task Completion“ erklärt Avinash Kaushik mit drei Fragen: Warum kam der Besucher (was war seine Absicht), konnte mein Besucher seine Aufgabe zum Abschluss bringen (sein Problem lösen, seine Absicht verwirklichen – wie immer man auch Task Completion übersetzen will), und falls nicht, warum und was können wir daraus für Schlüsse ziehen?

Auf diesem Weg komme man vom Reporting bzw. von einer quantitativen Analyse zu einer auch qualitativen Analyse.

Klar, dass Avinash Kaushik damit Werbung macht für Google Analytics (er erwähnt aber auch AdobeSiteCatalyst). Er macht aber auch klar: Reporting ist noch nicht Analyse! Und von guter qualitativer Analyse hängt ab, wie gut Sie sich als Unternehmen am Markt behaupten. Das Video kann man durchaus als Top-Anregung für eine bessere Analyse und Verwendung der Daten aus Analytics nehmen. Top-Anregung für Top-Entscheider…

Das Video ist zu gut, um es hier nicht einzubinden:

Hier ein Zitat in einem Kommentar zum Video auf der YouTube-Seite:

„Absolutely worth the 30 minutes. Location, Product images and Price are critical pieces of information for decision making and keeping things simple and highlighting the obvious choice is very important. It is the whole conversion driven methodology and mindset that gives a hotel an competitive edge. Booking.com is a master at conversion oriented approach. „

Auf seinem Blog erläutert Avinash Kaushik die seiner Ansicht nach besten Analytics-Metriken für kleine, mittlere und große Unternehmen.

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